Bist du eher schon ein erfahrener Skipper der mit seiner Crew die Herausforderung sucht, dann eignet sich das abwechslungsreiche Segelrevier besonders für dich. Strömungen vor den Küsten und vor allem die Gezeiten gilt es zu beachten. Die ersten Eindrücke vom Blauwassersegeln im Atlantik mit lang gestreckten Wellen stellen sich schnell ein. Aber auch ein gemütlicher Familien- oder Einsteigertörn ist mit etwas Vorbereitung in den geschützten, langgestreckten Buchten machbar. Kurze Etappen von einer Ria zur nächsten bietet dir neben dem Yachting viel Zeit zum Erholen.
Im Südwesten von Galicien findest du vier schmale und bis tief ins Land reichende Meeresbuchten. Die Riás Baixas. Diese Buchten werden auch die Fjorde Spaniens genannt. Der Küstenabschnitt mit den Meeresarmen an der Nordküste wird als Rías Altas bezeichnet. Dazwischen liegt die berüchtigte Costa del Morte.
Die beste Zeit zum Segeln in Galicien sind für dich die Sommermonate zwischen Mitte Juni bis Mitte August. Die Wassertemperatur beträgt maximal 20 °C. Etwas wärmer ist das Wasser an den Stränden der Rías Baixas. Du solltest dich in Galicien auf wechselhaftes Wetter einstellen. Das Revier ist weder überlaufen noch überteuert.