Der raue Norden der Bretagne mit seinem enormen Tidenhub und den Strömungen und der benachbarten Normandie ist ein anspruchsvolles Segelrevier.
Du und deine erfahrene Crew haben den Tidenkalender stets im Blick. Der Tagesrhythmus und damit die Törnplanung richtet sich ganz stark nach Hoch- und Niedrigwasser, um in die Marinas aus- und wieder einlaufen zu können. Auch so mancher interessante Flusslauf will erkundet werden. Eine ganz andere Törnerfahrung ist dir damit gewiss. Der Sprung zu den nicht weit entfernt liegenden Kanalinseln Guernsey, Jersey oder Sark lohnt sich. Liegt die Nordbretagne noch in Schlagweite des Ärmelkanals ist der südliche Teil mit der Atlantikküste verbunden. Die Biskaya winkt herüber. Die Gezeitenunterschiede sind ein Thema aber lange nicht mehr so extrem wie im Norden. Lohn der Mühe sind hübsche Hafenorte, zerklüftete Küstenlandschaften, Buchten und lang ausgedehnte Sandstrände. Und nicht zu vergessen wie in allen Segelrevieren die berühmte französische Küche. Nicht umsonst ist die Südbetragne das beliebteste Segelrevier Frankreichs nach der französischen Mittelmeerküste.